Sie sind auf der Suche nach einem Pflegeplatz in Berlin? In unserer schönen Residenz direkt am Kurfürstendamm erwartet Sie herzliche Pflege mit Kompetenz und Erfahrung. Die Residenz ist modern und hell ausgestattet und hat durch die großzügige Bauweise Hotelcharakter. Eine Rezeption, die rund um die Uhr besetzt ist, ein ansprechendes Restaurant, Aufenthaltsräume, Bibliothek mit Klavier – all das gehört hier zum Standard. In der oberen Etage der modernen und freundlich gestalteten Residenz befinden sich zwei begrünte Dachterrassen, die einen herrlichen Blick über die Dächer der Stadt ermöglichen und auch die Terrasse im 1. Obergeschoss lädt die Bewohner ebenso zum Verweilen ein.
Neben Langzeitpflege bieten wir Ihnen in unserer Residenz auch Verhinderungspflege sowie Pflege für an Demenz erkrankte Menschen an.
Unser Haus verfügt über 50 Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern. Gerne können Sie kleinere Möbel und Erinnerungsstücke nach Absprache mitbringen.
In allen Pflegezimmern inklusive:
seniorengerechtes Bad
24-h-Notrufsystem
teilweise Balkon/Terrasse
Radio-/TV-, Satelliten- und Telefonanschluss
Vollmöblierung
Preise
Ein umfassender Service-Gedanke, der Sie entlastet und Ihnen Sicherheit gibt, steht bei uns immer im Vordergrund. Sie möchten wissen, was unser Leistungsangebot kostet? Mehr erfahren Sie in unseren Preislisten.
Neben komfortablem Wohnkomfort im Pflegezimmer und individueller Pflege sind bei uns viele Dienstleistungen zu Ihrer Entlastung inklusive, z. B.
Vollverpflegung mit Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendessen jeweils inklusive Getränke, Zwischen- und Nachtmahlzeiten bei Bedarf. Auf Wunsch Diätküche/Schonkost, vegetarische Kost
Wäscheservice
Reinigungs- und Hauswirtschaftsdienste
Hilfestellung bei behördlichen Angelegenheiten
vielfältiges Betreuungs- und Freizeitangebot
Betreuung für Bewohner mit Demenz
Einer Ihrer Angehörigen ist an Demenz erkrankt? Mit speziell geschulten Mitarbeitern und einer individuell abgestimmten Pflege sind wir auch für an Demenz erkrankte Menschen da. Mit viel Herz und Erfahrung. Dabei setzen wir immer an vorhandenen Ressourcen an, geben Sicherheit und Orientierung und bieten strukturierte Tagesabläufe. Dazu zählen auch beispielsweise spezielle Beschäftigungsangebote und Aktivitäten – wie z. B. Gedächtnistraining.
Immer dann, wenn Sie selbst keine Zeit haben, die Pflege Ihrer Lieben zu übernehmen, sind wir gerne für Sie da. Dann ist die Verhinderungspflege eine optimale Alternative. Denn so sind die, die Ihnen am Herzen liegen, nicht nur bestens versorgt, sondern haben auch viel Abwechslung und nette Gesellschaft.
„Nehmen Sie doch Platz“, sagt Matthias Koch zu uns, als wir sein Zimmer betreten. Heute ist für den sympathischen Herren, der ein dunkelblaues Jackett trägt, ein ganz besonderes festlicher Tag: Der ehemalige Richter hat Geburtstag, ist einundachtzig Jahre alt geworden. „Das ist schon ein Grund zu feiern. Heute Mittag krieg ich noch Besuch“, erzählt er. Da freue er sich sehr drauf. Das Zimmer von Herrn Koch ist gemütlich eingerichtet. Ein Sessel steht auf der rechten, ein Pflegebett auf der linken Seite – bis zum Bad sind es nur ein paar Schritte und ein großes Fenster gibt den Blick frei zum geschäftigen Treiben auf dem Kurfürstendamm, auf Cafés und Geschäfte.
Dennoch ist es im Zimmer entspannt und wohltuend ruhig. Welche Ehre, dass sich Herr Koch an seinem persönlichen Freudentag für uns Zeit nimmt, von seinem Alltag erzählt und ein wenig in Erinnerungen schwelgt. „Ich war Richter am Landgericht in Charlottenburg, habe die typische Juristenkarriere durchlaufen. Ich denke, ich war immer ein gerechter Richter.“ Gemeinsam mit seiner Frau Marlies lebte er in einer schönen Altbauwohnung direkt auf dem Kurfürstendamm. Dann wurde das beiden zu viel. „Wir waren ja alleine, unsere Tochter lebt in Bayern.“
Bewusste Entscheidung für die Residenz
Das Ehepaar Koch fällte daraufhin den Entschluss, ins Betreute Wohnen der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm zu ziehen. „Es war so, dass alles für die Residenz sprach, weil das hier ja auch meine Ecke ist, die ich kannte und wo ich gewohnt hatte. Das war ein wesentliches Argument. Ich mag diesen Kiez hier und wollte auf keinen Fall ins Grüne raus. Die Stadt als solche lag mir mehr und näher. Dieser Entschluss war die richtige Entscheidung.“ Mittlerweile ist Herrn Kochs Frau verstorben und er lebt in einem Pflegezimmer. „Als meine Frau starb, war das sehr schwer für mich. Ich habe sie sehr geliebt.“ Herr Kochs Stimme wird ein weniger leiser, er wirkt nachdenklich. Doch dann erzählt er weiter. Tagsüber, so berichtet er, lese er am liebsten: „Vor allem politische Artikel. Denn die Neuigkeit von Stars und Sternchen – die interessieren mich nicht wirklich.“ Aber zuerst genieße er jeden Morgen das leckere Frühstück im Wohnbereich: „Das ist wirklich gut. Ich muss schon sagen, dass ich mich hier wirklich sehr wohlfühle.“
Sicherheit, die beruhigt
Obwohl Herr Koch für seine einundachtzig Lenze noch frisch und munter ist, benötigt er Hilfe: „Wissen Sie, morgens brauche ich Unterstützung beim Rasieren und beim Waschen. Es gibt einem ein sicheres Gefühl, hier zu sein. Besonders gut ist, dass ich meine Freiheit habe und eine gewisse Sicherheit. Ich nutze auch die Ergotherapie-Möglichkeiten und trete regelmäßig auf dem Heimtrainer in die Pedale.“ Der große Therapieraum befindet sich auf der gleichen Etage. Auch das Freizeitprogramm gefalle ihm ausgesprochen gut: „Mit einem kleinen Bus der Residenz fahren wir dann schon mal auf Veranstaltungen und Konzerte.“ Sein Lieblingskomponist sei Bach. Auch an Spielenachmittagen nehme er gerne teil. „So, nun muss ich aber gleich los. Mein Geburtstagskaffee mit meinem Besuch wartet schon.“
Hannelore Müller hat es sich in ihrem Rollstuhl bequem gemacht. „Wobei mein vollständiger Name eigentlich Hannelore Charlotte Berta lautet“, er- zählt die 90-Jährige mit einem Lächeln. Man spürt sofort, dass die sympathische Berlinerin gerne sagt, was sie denkt. Kein Wunder, musste sie sich doch in ihrem Leben immer schon durchbeißen: „Wissen Sie, ick war ja en Einzelkind und meine Mutter war schwer krank. Vater arbeitete in Berlin bei der Fürsorge. Da bin ich schon mit fünf Jahren alleine einkaufen gegangen. Von den Geschäftsleuten kannte mich jeder“, so erzählt sie. Auch die Bombennächte in Berlin habe sie miterlebt, wenn auch nur aus der Ferne – Gott sei Dank! „Aber als die Flieger ankamen, haben wa det schon gesehen.“ Das alles kann man sich heutzutage nur noch schwer vorstellen.
Apothekerin in Kreuzberg
Es folgten die Flucht nach Mecklenburg-Vorpommern, die Heimkehr, das Abitur und schließlich eine Lehre zur Apothekerin, denn das war Frau Müllers Traumberuf. „Ich habe Abitur gemacht, wie sich das so gehört. Dann war ich noch in einer höheren Schule. Das fiel bei mir ja in die Kriegszeit hinein.“ Nach dem Krieg arbeitete sie mittendrin in dem Multikulti-Kiez Kreuzberg. Das sei ein wirklich schwieriges Pflaster, „härtet aber extrem ab“, sagt sie.
Einen Mann hatte Frau Müller in all den Jahren nicht an ihrer Seite. Den brauchte sie auch nie. „Denn ich fühlte mich ja nicht einsam oder so. Mir wahren echte Freundschaften immer wichtiger. Und da kann ich auf einige zurückblicken“, erklärt sie. Langezeit lebte sie in einer Wohnung nahe dem Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Wedding, fuhr gerne in Urlaub, liebte die Handarbeit. „Ich strickte viele Pullis. Einige davon habe ich noch immer.“
Allein leben wollte sie auch nicht mehr
Aber auch wenn die lebensfrohe alte Dame ihre Selbstständigkeit genoss, kamen mit dem Alter zunehmend die Wehwehchen und Krankheiten. Das Leben in der eigenen Wohnung wurde einfach zu beschwerlich, die Anforderungen des Alltags zu viel und auch mit dem Laufen klappte es nicht mehr so gut wie früher. So reifte in ihr der Entschluss, in eine Seniorenresidenz zu gehen. „Hier sind alle so freundlich. Wenn ich mal etwas brauche, sage ich einfach Bescheid. Am Anfang musste ich mich schon ein wenig umstellen“, erklärt sie. Aber das sei ihr recht leicht gefallen. „Ich habe mich längst an den Tagesablauf hier gewöhnt. Morgens stehe ich auf, beim Waschen wird mir dann geholfen und ich werde in den Frühstücksraum gebracht. Dort ist immer eine nette Gesellschaft mit Menschen, die man kennt. Mir schmeckt auch das Essen gut. Besonders mag ich Kaffee und Kuchen am Nachmittag.“
Man merkt Frau Müller das ein oder andere Mal an, dass sie nachdenken und überlegen muss. Das Gedächtnis ist nicht mehr so gut wie früher. Aber ihren trockenen Berliner Humor, hat sie sich bewahrt. Auf die Frage, ob sie denn noch an der Beschäftigungstherapie teilnehme, antwortet sie mit ihrer charmanten Art: „Och, ab und an. Man soll ja nicht zu viel tun.“
Freizeit
Wir bieten unseren Bewohnern ein Freizeitprogramm, das seinen Namen wirklich verdient. Dazu zählen auch saisonale Feste, Themenwochen, Spiele-Nachmittage und vieles mehr. Wir lassen uns wirklich immer wieder etwas Neues einfallen.
Freuen Sie sich zum Beispiel auf:
Musikgruppe
Lesezirkel / Vorlesegruppen
Gymnastikgruppe
Ausflüge
Konzerte
Kleider- und Schuhverkauf
Kreativangebote
jahreszeitliche Veranstaltungen
Vorträge
Gottesdienst 1 x pro Monat
Kennen Sie eigentlich „Betreutes Wohnen“?
Betreutes Wohnen: Das heißt individuell leben im eigenen Apartment, ohne auf ein Maximum an Sicherheit verzichten zu müssen. Mehr noch: Sie profitieren von einem abwechslungsreichen Beschäftigungs-Angebot und entlastenden Serviceleistungen.
Direkt am legendären Ku’Damm, im Herzen der Stadt befindet sich unsere Residenz. Von hier aus ist alles da und nah: Geschäfte, Cafés, aber auch Ärzte und Apotheken. Trotz ihrer zentralen Lage ist unser Haus eine Wohlfühl-Oase, in der man in aller Ruhe entspannen und sich erholen kann. Und an sonnigen Tagen mutet die Einrichtung mediterran an. Durch ihre prädestinierte Lage ist die Residenz auch perfekt ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
In unserer Residenz ist immer etwas los. Ob Veranstaltungen, gemeinsame Aktivitäten, besondere Aktionen oder Neuigkeiten aus dem Haus: Hier geben wir Ihnen Einblicke in das Leben in unserer Residenz.