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Unsere aktuellen Veranstaltungen, Neuigkeiten und Termine finden Sie hier:

Termine

Tag der offenen Tür – jeden 1. Sonntag im Monat

17.09.2026
17 bis 18 Uhr

Fachvortrag „Die fünf Zweige der Chinesischen Medizin“

25.09.2026
18 bis 20 Uhr

Großer 20er-Jahre-Abend

04.10.2026
10 bis 16 Uhr

Tag der offenen Tür

Neuigkeiten

Sommerfest war ein voller Erfolg

Bewohner erzählen

Ich fühle mich hier sehr wohl.

SIEGFRIED KITTENDORF

„Sie werden Augen machen“, verspricht Gilbert Churchfield, Residenzleitung. Tatsächlich: Wer Siegfried Kittendorf in der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm besucht, muss seine Vorstellungen von einer Seniorenwohnung gründlich überdenken. „Herzlich willkommen“, begrüßt uns der 83-jährige, und bereits in der Diele fallen die vielen Kunstwerke auf.

Fürstliches Wohngefühl in Traumlage

Sein großzügig geschnittenes Apartment mutet fast wie ein Palais an, wie ein historisches Museum gar. Antike Stilmöbel, Gemälde, Skulpturen, Teppiche, dazu exotische Kunst aus aller Herren Länder soweit das Auge blickt. Alles Erbstücke und eigene Mitbringsel von Reisen. Zeugen eines bewegten Lebens. „Meine Familie wohnte auf einem Schloss in Ostdeutschland, floh nach dem Krieg nach Bayern“, erzählt Siegfried Kittendorf. Als Ingenieur kam er zu Siemens, arbeitete im Management. Über Siemens gelangte er nach Berlin, arbeitete zuletzt in einer Fernschreiber-Fabrik, die heute nicht mehr existiert. Mit seiner Frau lebte er in Berlin-Grunewald.

Das Warten hat sich gelohnt

Wie er dazu kam, mit all seinem Hab und Gut an den Kurfürstendamm zu ziehen? Vor einigen Jahren verstarb seine Frau nach schwerer Krankheit. Das Ehepaar hat keine Kinder. „Ich war alleine in der alten Wohnung. Wir hatten immer schon geplant, im Alter nochmal umzuziehen. Also schaute ich mir mehrere Häuser in Berlin an.“ Die Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm sagte ihm am meisten zu. Zwar war gerade kein Apartment frei, aber er hatte es nicht eilig und wartete lieber, anstatt mit einer weniger idealen Wohnung vorlieb zu nehmen. Schließlich bekam er den Zuschlag. Er und seine Schätze. Herr Kittendorf nimmt in einem barocken Sessel im Wohnzimmer Platz. Auf dem Tisch Bücher, durch die raumhohen Fenster scheint die Sonne herein. Zwei Zimmer, Küche, Bad sind genau richtig für ihn.

Siegfried Kittendorf weiß die „ideale Lage“ am Ku’damm sehr zu schätzen. „Hier habe ich hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Und wenn ich nicht selbst kochen möchte, kann ich essen gehen, entweder hier in der Residenz oder am Ku’damm“, sagt er. Neben der Traumlage seines Apartments, dessen Wohnzimmerfenster den direkten Blick auf Berlins berühmte Flaniermeile freigeben, bietet Kittendorfs Apartment noch weitere Annehmlichkeiten wie die Barrierefreiheit und seniorengerechte Ausstattung, vor allem aber: Betreutes Wohnen. Verschiedene Service-Angebote, wie etwa die wöchentliche Reinigung, sind hier inklusive.

Gesundheit frei Haus

Es klingelt. Der Hausarzt kommt vorbei. „Alles in Ordnung?“ Siegfried Kittendorf nutzt die Gelegenheit, den Impfschutz nochmal auffrischen zu lassen, bevor die nächtse Grippewelle anrollt. Nicht nur die Wohnung widerlegt Klischees von Senioreneinrichtungen, auch ihr Bewohner. Siegfried Kittendorf ist mit seinen 83 Jahren noch sehr mobil und selbstständig, benötigt keine Pflege. Am liebsten hält er sich mit Schwimmen fit. „In Mitte ist ein Schwimmbad mit Ozon-gereinigtem Wasser, das reizt die Haut nicht so wie Chlor“, verrät er. Trotz seiner Fitness konnte Siegfried Kittendorf bereits vom hauseigenen ambulanten Pflegedienst profitieren: Vorübergehend, als er sich von einer Knie-OP erholte. Dass er sich als Alleinstehender auch im Krankheitsfall gut versorgt weiß, gehört zu den Annehmlichkeiten des Betreuten Wohnens ebenso wie das Notrufsystem in allen Räumen. Sollte einmal Not am Mann sein, ist sofort Hilfe da. „Auch der Zahnarzt kommt übrigens hier ins Haus“, verrät er.

Volles Programm

Zum Angebot des Hauses gehört auch ein Veranstaltungs- und Kulturprogramm. Das nutzt Siegfried Kittendorf sehr gerne. Mehr noch, er bringt sich selbst in die Programmgestaltung und -organisation mit ein. Das kann zum Beispiel ein gemeinsamer Besuch einer Show im Friedrichstadtpalast sein oder eine Fahrt in die Philharmonie. „Im Januar geht’s in die Komische Oper.“ Daneben unternimmt Siegfried Kittendorf auch vieles privat. „Ich habe noch einen großen Freundeskreis in Berlin, wir gehen oft zusammen aus.“ Auch dabei kommt ihm die günstige Lage seines Alterswohnsitzes sehr entgegen – ob er nun Besuch empfängt oder sich verabredet. Und sollte er irgendwann einmal doch mehr Hilfe benötigen – von der Vollpension bis zur Pflege ist alles hier im Angebot. Keine Frage, Siegfried Kittendorf ist froh, den Umzug gewagt zu haben. „Ich fühle mich hier sehr wohl.“ Die alte Wohnung in Grunewald hat er inzwischen verkauft. Denn: „Hier möchte ich bleiben, solange ich lebe.“

 

Hier möchte ich bleiben.

LISBETH ENGELS

Ein paar Stockwerke höher wartet Lisbeth Engels in ihrem Apartment. Hier begegnet uns ein völlig anderer, individueller Einrichtungsstil. Die Dame hat sich komplett neu eingerichtet, mit modernen Möbeln, puristisch und elegant. „Ich wohne bald schon sechs Jahre hier“, verrät sie.

Schicker Alterswohnsitz

Durch die weißen Holzoberflächen und die großen Fenster wirkt ihre Wohnung sehr hell und freundlich. Ein Einzimmer-Apartment mit Küchenzeile genügt ihr, dafür gönnt sie sich einen Balkon mit Blick auf den Berliner Ku’damm. Es ist gleichzeitig die Sonnenseite des Hauses, und warme Strahlen machen den Aufenthalt auf dem Balkon noch angenehmer. „Ein Tässchen Kaffee?“ Aber gerne. Lisbeth Engels kam 1922 in Thüringen zur Welt. Später stand der Umzug ins Rheinland an, der Liebe wegen. Ihr Mann stammte aus Köln. Nach ihrer Heirat lebte das Paar in der Aachener Gegend, hier wurde auch ihr gemeinsames Kind geboren. Wie sie später nach Berlin kam? Ebenfalls wegen der Liebe. „Mein Sohn hat eine Berlinerin geheiratet.“ Sie entschied, gemeinsam mit ihrem Mann ebenfalls nach Berlin zu ziehen. So konnten sie auch regelmäßig ihre zwei Enkel und den Urenkel sehen.

Der Anlass, später nochmals innerhalb von Berlin umzuziehen, war alles andere als freudig: Ihr Mann verstarb unerwartet im Sommer 2012. „Er war geistig rege bis zuletzt, wir konnten immer anregende Gespräche führen. Nach seinem plötzlichen Tod hatte ich das Gefühl, in ein Loch zu fallen“, erzählt Lisbeth Engels.

Umzug nach Trauerfall

Noch im gleichen Jahr entschied sie, sich eine neue Wohnung zu suchen. Die alte zu verlassen, fiel ihr allerdings anfangs sehr schwer, gibt sie zu. „Ich habe zuerst bei meinem Sohn gewohnt“, erzählt Lisbeth Engels. Von dort aus verglichen sie die Angebote in Berlin. Ein seniorengerechtes Wohnumfeld sollte es sein, aber: „Ich wollte nicht in eine reine Pflegeeinrichtung ziehen.“ Schließlich war sie topfit und wollte ihr selbstständiges Leben nicht aufgeben. So entdeckte sie das Betreute Wohnen im Apartment bei Pro Seniore am Ku’damm. Beim Einrichten des neuen Apartments half ihr der Sohn.

Aktives Leben am Ku´damm

Heute genießt Lisbeth Engels ihr Leben in bester Wohnlage. Auch, dass sie hier im Krankheitsfall Hilfe erhält, gibt ihr ein gutes Gefühl. Am wichtigsten ist ihr jedoch, dass sie sich ihre Selbstständigkeit bewahren kann. „Ich kann mir den Tag noch gut selbst ausfüllen, gehe jeden Tag laufen, selbst ein- kaufen und selbst zum Arzt.“ Hier in der Residenz hat sie auch eine neue Freundin gefunden. „Wir laufen zusammen durch die Stadt, besuchen uns gegenseitig, schauen zum Beispiel gemeinsam die Nachrichten“, so Lisbeth Engels. Jeden Tag gibt’s ein gemeinsames Programm. Und die Freude am Leben kommt nicht zu kurz. An Ideen mangelt es ihr dabei nicht. „Zum Beispiel Erdbeeren mit Sekt auf dem Balkon“, lacht sie.

Aber warum immer selbst organisieren? Das hauseigene Kultur- und Freizeitprogramm der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm weiß die 96-jährige ebenfalls sehr zu schätzen. „Wir machen hier allerhand. Neulich zum Beispiel hatten wir hier schöne Konzerte mit einer Sängerin und einem Sänger.“ Frau Engels nutzt gerne das Gymnastikangebot, und auch beim Bingo-Spielen ist sie gerne dabei. „Ich kann hier noch viel unternehmen“, freut sich Lisbeth Engels. „Hoffentlich erhält mir der Herrgott noch lange den Willen.“

Ich fühle mich hier sehr wohl.

HANNELORE MÜLLER, 90

Hannelore Müller hat es sich in ihrem Rollstuhl bequem gemacht. „Wobei mein vollständiger Name eigentlich Hannelore Charlotte Berta lautet“, er- zählt die 90-Jährige mit einem Lächeln. Man spürt sofort, dass die sympathische Berlinerin gerne sagt, was sie denkt. Kein Wunder, musste sie sich doch in ihrem Leben immer schon durchbeißen: „Wissen Sie, ick war ja en Einzelkind und meine Mutter war schwer krank. Vater arbeitete in Berlin bei der Fürsorge. Da bin ich schon mit fünf Jahren alleine einkaufen gegangen. Von den Geschäftsleuten kannte mich jeder“, so erzählt sie. Auch die Bombennächte in Berlin habe sie miterlebt, wenn auch nur aus der Ferne – Gott sei Dank! „Aber als die Flieger ankamen, haben wa det schon gesehen.“ Das alles kann man sich heutzutage nur noch schwer vorstellen.

Apothekerin in Kreuzberg

Es folgten die Flucht nach Mecklenburg-Vorpommern, die Heimkehr, das Abitur und schließlich eine Lehre zur Apothekerin, denn das war Frau Müllers Traumberuf. „Ich habe Abitur gemacht, wie sich das so gehört. Dann war ich noch in einer höheren Schule. Das fiel bei mir ja in die Kriegszeit hinein.“ Nach dem Krieg arbeitete sie mittendrin in dem Multikulti-Kiez Kreuzberg. Das sei ein wirklich schwieriges Pflaster, „härtet aber extrem ab“, sagt sie.

Einen Mann hatte Frau Müller in all den Jahren nicht an ihrer Seite. Den brauchte sie auch nie. „Denn ich fühlte mich ja nicht einsam oder so. Mir wahren echte Freundschaften immer wichtiger. Und da kann ich auf einige zurückblicken“, erklärt sie. Langezeit lebte sie in einer Wohnung nahe dem Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Wedding, fuhr gerne in Urlaub, liebte die Handarbeit. „Ich strickte viele Pullis. Einige davon habe ich noch immer.“

Allein leben wollte sie auch nicht mehr

Aber auch wenn die lebensfrohe alte Dame ihre Selbstständigkeit genoss, kamen mit dem Alter zunehmend die Wehwehchen und Krankheiten. Das Leben in der eigenen Wohnung wurde einfach zu beschwerlich, die Anforderungen des Alltags zu viel und auch mit dem Laufen klappte es nicht mehr so gut wie früher. So reifte in ihr der Entschluss, in eine Seniorenresidenz zu gehen. „Hier sind alle so freundlich. Wenn ich mal etwas brauche, sage ich einfach Bescheid. Am Anfang musste ich mich schon ein wenig umstellen“, erklärt sie. Aber das sei ihr recht leicht gefallen. „Ich habe mich längst an den Tagesablauf hier gewöhnt. Morgens stehe ich auf, beim Waschen wird mir dann geholfen und ich werde in den Frühstücksraum gebracht. Dort ist immer eine nette Gesellschaft mit Menschen, die man kennt. Mir schmeckt auch das Essen gut. Besonders mag ich Kaffee und Kuchen am Nachmittag.“

Man merkt Frau Müller das ein oder andere Mal an, dass sie nachdenken und überlegen muss. Das Gedächtnis ist nicht mehr so gut wie früher. Aber ihren trockenen Berliner Humor, hat sie sich bewahrt. Auf die Frage, ob sie denn noch an der Beschäftigungstherapie teilnehme, antwortet sie mit ihrer charmanten Art: „Och, ab und an. Man soll ja nicht zu viel tun.“

 

Dieser Entschluss war die richtige Entscheidung.

MATTHIAS KOCH, 81

„Nehmen Sie doch Platz“, sagt Matthias Koch zu uns, als wir sein Zimmer betreten. Heute ist für den sympathischen Herren, der ein dunkelblaues Jackett trägt, ein ganz besonderes festlicher Tag: Der ehemalige Richter hat Geburtstag, ist einundachtzig Jahre alt geworden. „Das ist schon ein Grund zu feiern. Heute Mittag krieg ich noch Besuch“, erzählt er. Da freue er sich sehr drauf. Das Zimmer von Herrn Koch ist gemütlich eingerichtet. Ein Sessel steht auf der rechten, ein Pflegebett auf der linken Seite – bis zum Bad sind es nur ein paar Schritte und ein großes Fenster gibt den Blick frei zum geschäftigen Treiben auf dem Kurfürstendamm, auf Cafés und Geschäfte.

Dennoch ist es im Zimmer entspannt und wohltuend ruhig. Welche Ehre, dass sich Herr Koch an seinem persönlichen Freudentag für uns Zeit nimmt, von seinem Alltag erzählt und ein wenig in Erinnerungen schwelgt. „Ich war Richter am Landgericht in Charlottenburg, habe die typische Juristenkarriere durchlaufen. Ich denke, ich war immer ein gerechter Richter.“ Gemeinsam mit seiner Frau Marlies lebte er in einer schönen Altbauwohnung direkt auf dem Kurfürstendamm. Dann wurde das beiden zu viel. „Wir waren ja alleine, unsere Tochter lebt in Bayern.“

Bewusste Entscheidung für die Residenz

Das Ehepaar Koch fällte daraufhin den Entschluss, ins Betreute Wohnen der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm zu ziehen. „Es war so, dass alles für die Residenz sprach, weil das hier ja auch meine Ecke ist, die ich kannte und wo ich gewohnt hatte. Das war ein wesentliches Argument. Ich mag diesen Kiez hier und wollte auf keinen Fall ins Grüne raus. Die Stadt als solche lag mir mehr und näher. Dieser Entschluss war die richtige Entscheidung.“ Mittlerweile ist Herrn Kochs Frau verstorben und er lebt in einem Pflegezimmer. „Als meine Frau starb, war das sehr schwer für mich. Ich habe sie sehr geliebt.“ Herr Kochs Stimme wird ein weniger leiser, er wirkt nachdenklich. Doch dann erzählt er weiter. Tagsüber, so berichtet er, lese er am liebsten: „Vor allem politische Artikel. Denn die Neuigkeit von Stars und Sternchen – die interessieren mich nicht wirklich.“ Aber zuerst genieße er jeden Morgen das leckere Frühstück im Wohnbereich: „Das ist wirklich gut. Ich muss schon sagen, dass ich mich hier wirklich sehr wohlfühle.“

Sicherheit, die beruhigt

Obwohl Herr Koch für seine einundachtzig Lenze noch frisch und munter ist, benötigt er Hilfe: „Wissen Sie, morgens brauche ich Unterstützung beim Rasieren und beim Waschen. Es gibt einem ein sicheres Gefühl, hier zu sein. Besonders gut ist, dass ich meine Freiheit habe und eine gewisse Sicherheit. Ich nutze auch die Ergotherapie-Möglichkeiten und trete regelmäßig auf dem Heimtrainer in die Pedale.“ Der große Therapieraum befindet sich auf der gleichen Etage. Auch das Freizeitprogramm gefalle ihm ausgesprochen gut: „Mit einem kleinen Bus der Residenz fahren wir dann schon mal auf Veranstaltungen und Konzerte.“ Sein Lieblingskomponist sei Bach. Auch an Spielenachmittagen nehme er gerne teil. „So, nun muss ich aber gleich los. Mein Geburtstagskaffee mit meinem Besuch wartet schon.“